Alles begann in den 1950ern mit dem Turing Test, bei dem sich erstmals mit der Frage „Können Maschinen denken“ wissenschaftlich auseinandergesetzt wurde. Fast 70 Jahre später ist KI in Unternehmen angekommen.
Die Leistungsfähigkeit von KI Modellen hat sich dabei im Vergleich zu vor 5 Jahren exponentiell vervielfacht.
Die Integration von KI in Arbeits- oder Produktionsabläufe kann die Wertschöpfung pro Euro Input im Mensch Maschine Vergleich in vielen Bereichen um ein Vielfaches steigern.
Die Automatisierung von Workflows im Unternehmen durch agentische KI ist ein Meilenstein der heutigen Zeit. Im Gegensatz zum herkömmlichen LLM (Large Language Modell) wie ChatGPT oder Grok unterscheidet sich agentische KI in wesentlichen Punkten von der eben genannten generischen KI. Generische KI ist reaktiv- sie liefert Output auf eingegebene Prompts und verfolgt keine Ziele aus eigenem Antrieb.
Agentische KI hingegen hat einen viel höheren Autonomiegrad: Sie verfolgt ein Ziel, erstellt eigenständig einen Plan um dieses Ziel zu erreichen, führt diese Schritte eigenständig aus und hat die Möglichkeit auf Systeme außerhalb ihres Programms zuzugreifen.
Im Vergleich zum Menschen können KI Agenten, sofern diese den Prozessanforderungen entsprechend trainiert sind und die Datenquellen entsprechend hochwertig sind, Aufgaben oder Teilaufgaben oft schneller, konsequenter, standardisiert und in passender Qualität zu lösen.
In der Praxis wird agentische KI bereits in Support-, Sales,- Finanz und Marketingprozessen eingesetzt. Die Rolle des Menschen ist hier klar definiert: Er entscheidet grundlegend strategische Ausrichtungen, bestimmt die Ziele und Prioritäten des AI Agenten und bewertet die Umsetzung und erteilt bei bestimmten Aktionen seine Zustimmung bzw. Freigabe. Der Mensch wird somit eher zum Manager, die ausführende Rolle übernimmt der KI Agent autonom.
KI wird in nächster Zukunft den Arbeitsmarkt transformieren. In Bereichen mit viel Routine und Standardprozessen wird der KI Agent diese Aufgaben übernehmen. Dadurch, dass sich die Rolle des Menschen auf prüfen und strategische Ausrichtung beschränken wird, kann der Personalbedarf bei steigender Produktivität sinken.
Nicht zur im Büro auch im produzierenden Gewerbe wird es einen Paradigmenwechsel geben: Insbesondere bei monotonen Tätigkeiten, Schichtbetrieb oder schwankender Auslastung werden Roboter Aufgaben übernehmen. Dies trotzt dem Fachkräftemangel und sorgt auch für mehr Effizienz und Produktivität in den dafür geeigneten Produktionsstraßen. Roboter werden nicht krank, können gleichbleibende Qualität liefern, kommen mit körperlich belastenden und gefährlichen Arbeiten zurecht.
In Kombination mit künstlicher Intelligenz kann Robotik mittelfristig ganze Produktionsschritte übernehmen, was für ein Unternehmen auch Planbarkeit und Verfügbarkeit bedeutet.
Es bedeutet nicht gänzlich, dass Menschen aus der Produktionsstraße verschwinden werden – die Rolle verschiebt sich hin zur Überwachung, Wartung und Prozessoptimierung.