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Monitoring – proaktiver Schutz vor Cyberbedrohungen

Sep, 19 2024
Monitoring – proaktiver Schutz vor Cyberbedrohungen

Als Monitoring bezeichnet man im Kontext der IT-Sicherheit die kontinuierliche Überwachung von Netzwerken, der IT-Infrastruktur oder bestimmten Anwendungen. Primäres Ziel ist es, Ereignisse und Aktivitäten, die die IT-Sicherheit und somit die Verfügbarkeit, die Vertraulichkeit oder die Integrität der Systeme bedrohen, aufzudecken und zu beheben, bevor diese entstehen. Monitoring ist somit der Schlüsselfaktor, wenn es darum geht, Schaden von den IT-Systemen und somit vom Unternehmen abzuwenden.

 

Moderne Monitoring Lösungen werden als Softwaretools angeboten und nutzen heutzutage KI gestützte Technologien wie Maschinelles Lernen, um Cyberbedrohungen effektiv zu erkennen und abzuwehren.

 

Monitoring Software ermöglicht die Überwachung diverser Dienste und Systeme: Zum einen können Netzwerkkomponenten wie Linux oder Windows Server sowie Clients überwacht werden. Monitoring Software kann so konfiguriert werden, das CPU, Festplattenspeicher überwacht werden und die Software beispielsweise Alarmmeldungen an Administratoren schickt, wenn eine vorher festgelegte Festplatten oder Arbeitsspeicherkapazität unterschritten wird, sodass die Ressourcen rechtzeitig erweitert werden können und die Systemverfügbarkeit nicht beeinträchtigt oder gefährdet ist. Dies ermöglicht es Admins Ressourcen effizient zu nutzten und bestmöglich zu verteilen.

 

Auch kann Netzwerk Hardware wie Switche oder Firewalls, Router oder andere Netzwerkgeräte kontinuierlich überwacht werden, um die Netzwerkstabilität zu garantieren. So kann im Falle eines Hardwaredefektes schnellstmöglich der zuständige Admin informiert und die Hardware getauscht werden, sodass Systemausfallzeiten so kurz wie möglich gehalten werden.
Des weiteren empfiehlt sich auch die Überwachung von Datenbanken wie beispielsweise SQL oder Diensten wie Active Directory, Exchange oder eingesetzter Cloud Dienste.

 

Monitoring Tools sind beispielsweise sehr hilfreich bei der frühzeitigen Erkennung von Distributed Denial of Service (DDos) Angriffen. Durch die Überwachung des Netzwerktraffics können ungewöhnliche Traffic-Spritzen frühzeitig erkannt und somit eine Auslastung der Serverkapazitäten verhindert werden.

 


Insbesondere in der Früherkennung und im Incident Response Management ist es entscheidend, mögliche Probleme, die im Unternehmen zu Ausfallzeiten und Schieflagen führen könnte, rechtzeitig zu eliminieren. Durch die Möglichkeit der Erkennung abnormaler Muster können Indizien auf Cyberangriffe wie Ransomware rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. 

 

Empfehlenswert ist daher ein Monitoring Tool, welches solche anomalen Muster erkennt und per Emailalert Benachrichtigungen an den Administrator sendet.

Monitoring als proaktiver Schutz für Business Continuity und Cybersicherheit.

Fazit: Nahezu alle Netzwerkkomponenten, Dienste oder Cloud Services lassen sich durch state of the Art Monitoring Tools dahingehend überwachen, dass die Schutzziele der IT-Sicherheit gewährleistet sind. Eine Bereitstellung von Echtzeit Analysen und Live-Überwachung kritischer Prozesse ist dabei entscheidend. Als Teil des Risikomanagements ist das Betreiben einer Monitoring Lösung gemäß DSGVO oder HGB gesetzlich verpflichtend, da das Unternehmen bzw. die Geschäftsleitung geeignete technische und organisatorische Präventionsmaßnahmen zu treffen hat, um die Infrastruktur so gut es geht vor Ausfällen und Bedrohungen zu stützen. Durch eine detaillierte Protokollierung von Protokollen zur Netzwerkleistung und Sicherheitsvorfällen kann vor allem in Audits der Dokumentationspflicht nachgekommen werden.

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